Donnerstag, 8. März 2012
Otto Marzo! Festa della Donna! Auguri a tutte!
Und da ich kein Mimosenbild habe, muss es das schöne Blauregenhimmelbild aus dem Hof des Ospedale della pace in Neapel tun.
Monti stellt Italien vom Kopf auf die Füße
Ein Netz von Steuerfahndern überzieht das Land
Von: Klaus J. SchwehnDer amtierende italienische Ministerpräsident Mario Monti, nicht gewählt und doch von einer breiten Mehrheit im Parlament getragen, mutet den Italienern zu Beginn des Jahres 2012 einiges an Opfern zu. Er kann dies auch ungeniert tun, denn er will zu den ordentlichen Parlamentswahlen im Jahr 2013 nicht antreten; zu diesem Zeitpunkt sieht er seine Mission als beendet an. Das hat er Anfang Februar in einer Pressekonferenz erneut deutlich gemacht: "Dopo il 2013 non ci sarò" – nach 2013 stehe ich nicht mehr zur Verfügung. Und weil im Lande mit Blick auf die Mafia nicht wenige munkeln, Montis scharfer Sparkurs könnte ihm auch leiblichen Schaden zufügen, betonte er zugleich mit schmalem Lächeln: "Spero di essere vivo" – ich hoffe, dann auch noch zu leben. mehr
Zitierung mit Genehmigung des Onlinemagazin "European Circle" ( http://www.european-circle.de )
Donnerstag, 9. Februar 2012
Ferien in Rom, leben wie im eigenen Heim
Und wenn man dann noch in einem schönen Ferienappartement mitten in der Stadt untergebracht ist, dann steht all dem nichts mehr entgegen.
Nette Ferienwohnungen von Privat finden Sie bei Brigitte G. Alle Appartements sind individuell und sehr gemütlich eingerichtet mit nahezu allem Komfort. Und alle Wohnungen liegen sehr zentral an den beliebtesten Plätzen der Stadt. Spanische Treppe, Pantheon, Piazza Navona, Vatikan ... um nur einige zu nennen. Schauen Sie selbst: http://www.fewoitalia.de/rom.htm
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Fermiamo la LEGGE BAVAGLIO! Petition
Siehe dazu auch:
Umstrittenes Gesetz:
Italienische Wikipedia aus Protest offline
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-10/wikipedia-italien-offline
Montag, 22. August 2011
Junge Handwerker erfolgreich in Italien
Mobilitätsprojekt des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Handwerkskammer Region Stuttgart von der EU ausgezeichnet
(PresseBox) Stuttgart, 19.08.2011, Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NaBiBB) in Bonn, die Verwaltungsbehörde für das EU-Programm für Lebenslanges Lernen, hat das vom Regierungspräsidium Karlsruhe gemeinsam mit der Handwerkskammer Region Stuttgart durchgeführte Austauschprojekt "Team 2011 - Junge HandwerkerInnen in Denkmalpflege und Dienstleistung" in Anerkennung der guten Qualität diese Projektes mit dem Prädikat "Good Practise - Mobilitätsprojekte 2010" ausgezeichnet.
Im Rahmen des zum 13. Mal durchgeführten Projektes erhielten 15 Junghandwerker die Gelegenheit, nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im Handwerkskammerbezirk Stuttgart ein dreimonatiges Berufspraktikum in Volterra/Italien zu absolvieren. Das Praktikum schloss einen Intensivsprachkurs und ein Kulturprogramm ein. Die jungen Handwerker arbeiteten an der Sanierung der mittelalterlichen Klosterruine Badia Camaldolese und dem Umbau des ehemaligen Stadtgefängnisses im Stadtzentrum von Volterra mit.
Ziel des Projektes ist es, sich neben dem Erlernen der italienischen Sprache Kenntnisse traditionelle Handwerkstechniken in einer denkmalgeschützten historischen Umgebung anzueignen und auf den Lernbaustellen erste berufliche Erfahrungen mit der Arbeit in einer fremden kulturellen Umgebung zu sammeln.
Die Maßnahme wird durch das Europareferat des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Handwerkskammer Region Stuttgart organisiert, die das Praktikum als Weiterbildungsmaßnahme für besonders qualifizierte Junghandwerker anerkennt und finanziell unterstützt. Die Praktika werden von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufliche Bildung (NaBiBB) aus dem EU-Programm für Lebenslanges Lernen - Leonardo da Vinci mit 41.000 Euro gefördert.
Das Projekt wird in Italien von der Stadt Volterra, dem Kulturzentrum Villa Palagione und der Sparkassenstiftung von Volterra betreut. Die Teilnehmer sind während ihres Aufenthaltes in einer Unterkunft der Naturfreunde Gruppo Italiano del Amici della Natura (G.I.A.N.) als Gruppe untergebracht und müssen sich während ihres Praktikums weitgehend selbst organisieren. Für den Zeitraum von Januar bis März 2012 ist ein Folgeprojekt geplant.
Freitag, 19. August 2011
GeoSaison Extra: Toskana und Umbrien. Die besten Adressen 2011
Im neuen GeoSaison Extra geht es mal wieder in die Toskana und nach Umbrien.
Ein großer Bogen spannt sich diesmal von den eher üblichen Themen - gutes Essen, schöne Landschaften, ausgesuchte Unterkünfte, Geschichte - zu den eher unerwarteten Sujets - das Land aus Hundesicht (!) oder einer Recherche zur politischen Ausrichtung, der alten "Toscana Rossa".
Ebenfalls ungewöhnlich für Italien - man kann hier wandern und es gibt tatsächlich mehr oder weniger gut markierte Wege! Die besten Routen von der Maremma bis zum Monte Subasio werden vorgestellt. Wer's doch lieber motorisiert mag, für den gibt es schöne Schottersträßchen, verraten von Geofotograf Guido Cozzi, ein echter Florentiner.
Gelungen ist die beigelegte Landkarte, auf der alle Ziele mit genauen Adressen verzeichnet sind. Der Clou - alle Adressen der vergangenen Toskanahefte seit 2000 sind aktualisiert und ebenfalls in die Karte mit aufgenommen worden. Toll!
Zum Schluss will ich Ihnen noch meinen Lieblingsartikel im Heft verraten. Die Landschaft, gesehen durch die Kamera von Sally Gall. Die amerikanische Fotografin schafft es, in Ihren stimmigen Bildern das Licht und die Farben so einzufangen, dass sie an Gemälde von William Turner erinnern. (Direkter Link zum Geo-Shop -> weiter )
Mittwoch, 23. März 2011
Der Strand von Sybaris, ein Sprung in die Geschichte und ins Meer von Kalabrien
Die Ebene von Sybaris ist einer der wenigen flachen Gegenden Kalabriens. Sie liegt zwischen dem Bergmassiv des Pollino, dem Sila Gebirge und den Bergen von Orsomarso und war in alten Zeiten ein wichtiges Zentrum der Magna Graecia. Doch der Herrlichkeit der Antike folgte nach der Niederlage gegen das alte Kroton, dem heutigen Crotone, ein massiver Rückgang. Aufgrund der sich verschlechternden Wetterbedingungen bildeten sich Sumpfgewässer, die das Leben in der Region ungesund machten.Erst Anfang der 60er Jahre entwickelte sich dank der Rückeroberung des Gebietes durch Landgewinnung Sybaris (auf Italienisch Sibari), das heute ein perfekter Kandidat für einen Urlaub nahe den sonnigen Stränden des Ionischen Meeres und den herrlichen Naturparks in den Bergen ist.
Das Unterkunftsangebot reicht von Hotels, Bed & Breakfast, Campingplätzen, Feriendörferen bishin zu Ferienwohnungen in Sybaris.Das Klima ist von Mitte Mai bis zur zweiten Oktoberhälfte ideal für Ferien am Ionischen Meer. Die heißen Sommertage werden durch die immer wehende Meeresbrise gemildert. Das Wasser erreicht Ende Juli die höchsten Temperaturen, die dann bis Mitte September konstant um 24-25 ° C liegen.
Marina di Sybaris befindet sich in einer zentralen Lage im Golf von Taranto, wo man an klaren Tagen mit einem traumhaften Ausblick auf die Bergewelt belohnt wird. Der Strand von Sybaris ist aus feinem Schwemmsand, der sich insbesondere für Beach-Volleyball oder Beach-Tennis optimal eignet. Zudem ist das seicht abfallende Meer, das sich stufenweise in eine Farbenpracht aus zarten Pastelltönen vertieft, ideal für Kinder.
Südlich von Marina di Sybaris liegen die so genannten Seen von Sybaris. Diese gehören zu den schönsten Urlaubsorten Süditaliens. Die einzigartig schöne Landschaft wird von der Kette des Monte Pollino, kristallklarem Meerwasser, seidigem Sand und einer immensen Menge an Grün charakterisiert. Mit fast 3000 Anlageplätzen bilden die Seen einen der größten Yachthäfen des Mittelmeers. Fast jede Villa hat direkt vor dem Haus seine eigene Yachtanlegestelle. Vier Halbinseln winden sich um die Seen. Jede dieser besteht aus mehreren Wohnblocks mit 30 bis 50 Villen.
Weitere schöne Orte der Gegend sind Corigliano Calabro,Rossano Calabro, Trebisacce, Villapiana und Cassano, wo sich die berühmten Thermen und die überwältigenden Grotten von S. Angelo befinden.
Die Ionische Bundesstraße führt zu der archäologischen Stätte von Sybaris, die südlich der Stadt liegt und zweifelsohne einen Besuch wert ist. Unter den Ruinen, die in den 30er Jahren ausgegraben wurden, befinden sich einige Mosaikböden, gepflasterte Straßen römischen Ursprungs und ein paar Säulen, die einem nur einen Teil der Größe der Stadt vorstellen lassen, die in Zeiten der Magna Graecia mit einer geschätzten Bevölkerung von 100.000 Menschen mit Taranto wetteiferte.


