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Montag, 19. Oktober 2009

Neapel: Gemeinsam für eine saubere Stadt!


Es gibt sie doch, die Initiativen für ein sauberes Neapel. Es besteht noch Hoffnung.
Napoli, raccolta dei rifiuti ingombranti “Insieme per una municipalità pulita”
siehe auch mein alter Artikel : Müll schmeckt!

Montag, 2. Februar 2009

Das “kuerzlich entdeckte Stadion von Antonino Pio“



Der von der Presse gebrauchte Ausdruck ist herrlich, weil dies roemische Monument seit zweitausend Jahren an fuer alle Puteolani gut sichtbarer Stelle immer vorhanden war. Auf Bild 602 ist erkennbar, dass es, wie das alte republikanische Amphitheater, Opfer moderner Infrastrukturmassnahmen geworden ist. Wurde das Amphitheater beim Bau der Trasse fuer die Bahnlinie nach Pozzuoli mitten durchgeschnitten und zerstoert, wohl im Jahre 1915, so war es beim Stadion der Bau des breiten Bandes der Domiziana in den dreissiger Jahren, der durch die Stadionanlage hindurchfuehrt so, dass ein noerdlicher Teil erhalten blieb und auf der gegenueberliegenden, dem Meer zugewandten Seite auch noch ein paar schaebige Reste zu erkennen sind.

(Von meinem Korrespondenten direkt aus Neapel: W. E.)




Pasquale Giacobbe, sindaco di Pozzuoli: “Oggi è un momento di festa e di orgoglio per la nostra Comunità. La scoperta prima e il successivo restauro dello stadio greco di Antonino Pio, rappresentano un ulteriore passo in avanti nella definizione di Pozzuoli come città d’arte..." Link

Siehe auch http://napoli.repubblica.it/dettaglio/articolo/1525634

Montag, 14. April 2008

Im stillen Angedenken - der Müll und das Paradies

Ein neapolitanisches Ehepaar gerät unverhofft in die Schlagzeilen, weil es eine Traueranzeige im "Il Mattino" aufgegeben hatte. Rosaria und Pino, sie 82, er 75 Jahre alt, seit 44 Jahren verheiratet, wollten zum Gedenken an Rosarias im Jahre 2005 mit 76 Jahren verstorbene Schwester Giovanna eine Anzeige aufgeben.

Der einfache Text, "Du bist nun bei Gott - wir aber leben im Müll" hat große Empörung auf den Plan gerufen. Interviews, Telefonate von Freunden und Verwandten.
Die Idee seiner Frau, erklärt Pino; sie sei sehr aktiv und gut informiert trotz ihres Alters. "Das habe ich wirklich nicht erwartet," sagt sie, "auch weil der Satz mir ganz spontan in den Sinn kam."

Mit ihrer unverheirateten Schwester Giovanna habe sie oft über Neapel gesprochen, beide betrübt über die Übel der Stadt. Und nun, auch wenn Giovanna schon tot ist, dachte Rosaria, dass der Müll, das schlimmste Problem aller Probleme, ein ideales Thema für den Dialog zwischen Himmel und Erde sei. Einerseits wollte sie damit ausdrücken, dass sie froh sei, dass die Schwester das alles nicht mehr ertragen müsse, andererseits hätten ihre Worte auch den Sinn eines Gebetes - vielleicht sei die Schwester ja in der Lage direkt beim Herrgott vorzusprechen, damit er die Sache in die Hand nimmt und Neapel von der Müllplage befreit.
Beten wir alle gemeinsam, dass Giovanna etwas erreicht in Sachen Müll!

Quelle: Il Mattino Ausgabe vom 14.4.08, S.26

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... zum Blog der Website "Brücke von Deutschland nach Italien".